







22 Anträge, davon drei zusammen mit der SPD-Fraktion, keiner davon ein Schaufensterantrag, alle wohlüberlegt mit dem einen Ziel gestellt: Die Stadt zukunftsfähig zu machen, gut gerüstet für die Folgen des Klimawandels, für eine Stadt, in der Mensch und Natur versöhnt leben können. Wir finden: Unsere Bilanz für 2022 kann sich sehen lassen.
Unsere dreiköpfige Stadtratsfraktion sieht ihre Aufgabe nicht in einer Fundamentalopposition, sie will konstruktiv dazu beitragen, die Stadtpolitik in eine Richtung zu lenken, die Ökologie und Wirtschaft versöhnt. Unsere Anträge im Jahr 2022 zielten unter anderem auf eine Forcierung des Baus von Windkraftanlagen, auf eine Reduzierung von Einwegplastik, auf einen Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Mobilität. Wir haben einen lokalen Hitzeaktionsplan gefordert, eine Änderung der Altstadtsatzung mit dem Ziel, auch dort verstärkt PV-Anlagen auf Dächer zu bringen. Wichtig war uns aber auch immer, konkret etwas für die Menschen zu tun: z. B. mit unserem Antrag für einen Badebus im Sommer oder unserem Versuch, bei den Stadtwerken zu erreichen, dass keine Stromsperren verhängt werden für Mieter, die kurzfristig ihre Strom- oder Gasrechnungen nicht bezahlen können.
Hohe Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit
Die politische Arbeit der Fraktion ist das eine, wir waren als ein Team aus Fraktion und Kreisverband aber auch engagiert vor Ort, wenn es um den Erhalt des Waldes gegen ein Gewerbegebiet West IV ging oder darum, die Arbeit in den vielen Vereinen und Institutionen der Stadt wertzuschätzen. Unsere drei Stadträt*innen haben beinahe jede Veranstaltung besucht, zu der sie im abgelaufenen Jahr eingeladen wurden; dies ganz einfach deshalb, um den Ehrenamtlichen zu zeigen, welch hohen Stellenwert wir deren Arbeit einräumen.
Selbstverständlich sind für uns alle Jahre die Teilnahme an gesellschaftlichen Großveranstaltungen wie Kinderbürgerfest oder Seifenkistenrennen. Für das Letztere haben wir einiges an Energie investiert – und das hat sich ausgezahlt: Unser Team „Speedy Green“ schaffte mit unserer Landtagskandidatin Laura Weber am Steuer immerhin den 29. Platz unter 47 Teilnehmern.
Und schließlich waren wir immer vor Ort, wenn es darum ging, für die gute Sache Flagge und Gesicht zu zeigen, etwa beim Ostermarsch, beim Internationalen Frauentag oder beim Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Als überzeugte Radler haben wir uns am Stadtradeln beteiligt und an verschiedenen Rad-Demos der Weidener Fridays for Future, und selbstverständlich unterstützen wir aktiv den Radentscheid.
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